Komm mit!

Komm mit!

Die Initiative „Komm Mit! – Fördern statt Sitzenbleiben“ startete mit 385 Schulen, darunter auch das Gymnasium Velbert-Langenberg. Im Rahmen der Initiative werden die Schulen versuchen, die Zahl der Sitzenbleiber, insbesondere in den Klassen 7, 8 und 9, schrittweise zu reduzieren, ohne die Leistungsanforderungen zu mindern. Die Initiative wird wissenschaftlich begleitet und evaluiert.

An unserer Schule lag die Wiederholerquote im den letzten Schuljahren bereits aufgrund des vielfältigen Förderangebots im Rahmen des Mittelstufenkonzeptes und des Programms 13 Plus unter einem Prozent!

Da die Initiative explizit die Konzeptfreiheit der Schulen fordert, entwickelt unser Gymnasium ein eigenes nachhaltiges Konzept, um die niedrige Wiederholerquote auch in den nächsten Jahren unter den veränderten Rahmenbedingungen des G8 aufrechterhalten zu können. Hierzu hat sich an unserem Gymnasium ein Team aus Hauptfachlehrern gebildet, das daran arbeitet, den Förderbedarf besser zu diagnostizieren und das Förderangebot auf die individuellen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler abzustimmen.

Bereits mit dem Halbjahreszeugnis 2010 startete eine neue Phase unseres Projektes. Alle Schülerinnen und Schüler, deren Versetzung nach Einschätzung der Zeugniskonferenzen gefährdet sind, erhalten Diagnosebögen für die defizitären Hauptfächer und ein besonderes Förderangebot in Deutsch, Englisch, Französisch, Latein oder Mathematik. An einem gesonderten Schülersprechtag beraten Förder- und Fachlehrer mit den Schülerinnen und Schülern und Eltern persönlich auf der Grundlage der Diagnose über einen individuellen Förderplan. Am Ende des Beratungsgesprächs steht eine Lernvereinbarung zwischen den Schülerinnen und Schülern und Förderlehrern, an der sich der Inhalt der Förderkurse orientiert. Ziel ist eine Intensivförderung in Form von kleinen Förderkursen. Die Förderkurse finden doppelstündig in einem Zeitraum von zehn Schulwochen (drei Wochen vor den Osterferien und sieben Wochen nachher) statt. Die geringe Gruppengröße von höchstens zehn Teilnehmern, ein individueller Förderplan und zwischen Fach- und Förderlehrer abgestimmte Materialien sollen ein hohes Maß an individueller Förderung gewährleisten und die Schülerinnen und Schüler mit ihren spezifischen Frage- und Problemstellungen in den Blick nehmen.

Weitere Auskunft erteilt Ihnen gerne Herr Meine, klaus.meine@gymnasium-langenberg.de.