Vielfalt im Gymnasium Langenberg

Geschichte

Das Gymnasium Velbert-Langenberg ist eine der ältesten höheren Schulen im Rheinland und wohl auch in Nordrhein-Westfalen. Heute ist es eines von drei Gymnasien der Stadt Velbert und die einzige weiterführende Schule im Ortsteil Langenberg. [Quelle]

1711

Die Geschichte des Langenberger Gymnasiums reicht zurück bis zu einer Lateinschule die im 18. Jahrhundert gegründet wurde. Das notwendige Stiftungskapital stellte der aus Langenberg stammende Kaufmann Jürgen Dahlmann zur Verfügung.

1911

Zu Beginn unseres Jahrhunderts wird mit dem Aufbau einer Oberstufe begonnen. 1911 erhält die Schule dann die Anerkennung als vollberechtigtes Realgymnasium.Elf Lehrkräfte unterrichten 208 Schüler. 13 Abiturienten bestehen die erste Reifeprüfung. Im Laufe der folgenden Jahre steigt die Zahl der Schüler ständig an.

1920

1920 werden die Einwirkungsmöglichkeiten der Eltern durch die Bildung eines Elternbeirats aus fünf Mitgliedern und fünf Stellvertretern auch nach außen hin sichtbar erweitert.

1937

Vor dem Hintergrund der geschichtlichen Ereignisse erfolgt die Umbenennung in “Deutsche Oberschule für Jungen”. Pädagogisch relevanter als diese Namensänderung: Die Obersekunden <11) werden in Gruppen mit mathematisch-naturwissenschaftlichem und sprachlichem Schwerpunkt aufgeteilt. Diese Regelung überlebt die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur. Erst Mitte der siebziger Jahre brachte die Oberstufenreform eine grundsätzliche Neuorientierung. Schüler können seitdem in einem gewissen Rahmen ihre Fächerschwerpunkte selbst wählen.

1945

Nachdem in den letzten Kriegswochen wegen ständiger Fliegeralarme und schwerer Beschädigungen des Gebäudes kein Unterricht mehr gegeben werden konnte, macht man sich nach Kriegsende in Räumen der Schule an der Kuhstraße an einen schwierigen Neubeginn. Die Schule wird neusprachliches Gymnasium mit Latein als Anfangssprache.
Erst zwei Jahre später können Schülerinnen, Schüler und Lehrer in das Gebäude an der Wiemerstraße zurückkehren. Wieder einmal bewährt sich der Zusammenhalt der Schulgemeinde. In der ersten Elternversammlung nach den Kriegswirren konstituiert sich eine Schulpflegschaft. Wenig später stiften die Eltern 700 DM für die dringend benötigten Klassenlektüren und ein Rundfunkgerät.

1961

Etwa fünfzehn Jahre später kann man gemeinsam das 250-jährige Schuljubiläum feiern und auf 50 Jahre zurückblicken, in denen die Reifeprüfung oft unter schwersten Bedingungen abgehalten wurde. Bei dieser Gelegenheit wird offiziell die ,,Vereinigung der Freunde und Förderer des Gymnasiums” ins Leben gerufen.

1969

Da die Schülerzahl ständig angewachsen ist, beschließt der Rat der Stadt 1967 den Neubau des Gymnasiums. Noch im gleichen Jahr erfolgt die Grundsteinlegung, zwei Jahre später der Umzug in das neue moderne Gebäude im Nizzatal. Die Schule erhält mit dem pädagogischen Zentrum einen Raum, in dem auch größere Veranstaltungen möglich sind. Die naturwissenschaftlichen sowie die Kunst- und Werkräume werden großzügig ausgestaltet. Eine eigene Sporthalle hilft,den Unterricht auch auf diesem Gebiet weiter zu fördern. Sportplatz und Schwimmbad sind direkt benachbart und von den Schülern ohne jede Gefährdung durch den Verkehr zu erreichen.