Vielfalt im Gymnasium Langenberg

Begabtenförderung

in der Juniorakademie NRW

Das Schulministerium NRW richtet jedes Jahr in den Sommerferien eine ca. zweiwöchige Junior Akademie aus für besonders begabte Schüler und Schülerinnen der Jahrgangsstufen 8 und 9. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, die Schüler/innen über den regulären Schulunterricht hinaus zu fördern, spannende Zusatzthemen und gemeinschaftsfördernde Aktivitäten anzubieten, indem sie ein interessantes Kursangebot aber auch ein vielseitiges Begleitprogramm mit Sport-, Musik- und anderen Freizeitbeschäftigungen bereitstellt. Unterkunft und Verpflegung sowie eine rundum Betreuung sind mit eingeschlossen. Etwa zwei Drittel der Kosten übernimmt das Land NRW, ein Drittel müssen die Teilnehmer/innen selbst tragen.

Von 450 Bewerbungen in diesem Jahr wurden 162 Stipendiaten angenommen. Wir sind stolz darauf, dass Dominik Ebel (Klasse 9b) von unserem Gymnasium in diesem Jahr als jüngster Teilnehmer dabei sein durfte.

Hier ist nun sein Bericht.

Junior Akademie NRW 2010

Junior Akademie! Ihr habt noch nie davon gehört? Im nach folgenden Text werdet ihr davon erfahren.

Bei der Junior Akademie NRW handelt es sich um ein Programm zur Förderung von begabten Schülern der Sekundarstufe 1. Jedes Gymnasium sowie jede Gesamtschule kann einen Schüler für dieses Programm nominieren, der sich dann für einen der drei Standorte (Jülich, Königswinter und Ostbevern) in NRW bewerben kann.

Ich habe mich für den Standort Ostbevern beworben, weil der Unterricht dort in Englisch gehalten wird. Dort angenommen, verbrachte ich die vorletzte Woche der Ferien in der Umgebung von Schloss Loburg. In den Schulräumen des dortigen Internats wurde jeder Kurs von einem Lehrer aus England und einem deutschen Lehrer, der natürlich auch Englisch sprach, geleitet. Insgesamt gab es drei Kurse zu den Themen Bionics, Global Warming und Nanotechnology. Im Unterricht sollte in Gruppenarbeit die Problematik einer Aufgabenstellung mit begrenzten Materialien gelöst werden. Zum Beispiel sollten wir ein Flugobjekt bauen, welches ein Ei aus einer Höhe von 15 Metern unbeschädigt zum Boden transportieren sollte. Ein anderes Beispiel war die Aufgabe des Entwerfens einer Stadt auf einem fremden Planeten, in der mindestens eine Million Menschen leben sollten. Dadurch hatten wir die Möglichkeit unserer Kreativität freien Lauf zu lassen, unser Englisch zu verbessern und uns kooperatives Verhalten im Team anzueignen.

In der Freizeit konnte man Sport treiben, Fremdsprachen lernen oder anderen Hobbies nachgehen. Die Zeit dort war sehr bereichernd und hat mir viel Spaß gemacht. Außerdem habe ich sympathische Leute kennengelernt, zu denen ich auch noch nach der Zeit in der Junior Akademie Kontakt habe. Ich kann jedem, der diese Gelegenheit ebenfalls bekommen wird, nur empfehlen diese Chance wahrzunehmen.

An dieser Stelle möchte ich mich einmal herzlich bei meiner Schule und vor allem bei Frau Gülker und Frau Gladisch-Mömken bedanken, dass sie mir diese tolle Gelegenheit gegeben haben.

Dominik Ebel, 9b