Am Donnerstag, den 26. November 2009 fuhren wir dann am Bahnhof Langenberg um 9.02 Uhr ab und kamen um 9.35 Uhr in Wuppertal-Steinbeck an. Beim Aussteigen aus der S-Bahn konnten wir schon das beeindruckende historische Gebäude mit den vier Türmen sehen und machten erst mal ein Erinnerungsfoto von der gesamten Gruppe auf der großen Treppe vor dem Hauptportal. Um 9.45 Uhr kontrollierten Antje Riewe und Julia Burghardt unsere Eintrittskarten und dann ging es in den Mendelssohn-Saal zusammen mit etwa 500 weiteren Kindern von anderen Schulen. Von da ab durften keine Fotos mehr gemacht werden. Das war aber auch nicht notwendig, da wir wieder eingespannt wurden in Mitmachaktionen angeregt durch den Moderator und den agilen Dirigenten, der sowohl die Sinfoniker als auch die Schüler mit auffordernden Gesten und präzisen Einsätzen animierte und gekonnt durch alle Passagen führte. Alle neunzig Schüler und Schülerinnen des Gymnasiums Langenberg glänzten mit einer perfekt vorgetragenen C-Dur Tonleiter – das Fundament für die Darstellung des Sonnenaufgangs in Haydns Sinfonie Nr. 6 „Der Morgen“ (Thema: Hervorhebung einzelner Instrumente, musikalische Bausteine). Desweiteren hörten wir die Sinfonie mit dem Paukenschlag Nr. 94 (Thema: Variation), die Sinfonie Nr. 101 „Die Uhr“ (Thema: Ticken der Begleitung), die „Militär“- Sinfonie Nr. 100 (Thema: Kriegsinstrumen- tarium), die „Abschiedssinfonie“ Nr. 45 (Thema: Musikalische Bitte) und das Finale bildete die Sinfonie Nr. 60 „Der Zerstreute“, in der Haydn den Aspekt der Schusseligkeit auf die Musiker überträgt. Zur Untermalung der Musik wurden ansprechende Bilder aus Haydns Zeit im Schloss Esterhazy in Ungarn und später in London an die Wand projektziert und auch ein verkleidetes Fürstenpaar trat auf. Das war ein Ohr- und Augenschmaus. Leider war das Vergnügen schon nach einer Stunde vorbei – wir hätten gut noch mehr vertragen können: Die Atmosphäre im historischen Mendelssohn-Saal war einmalig für so ein klassisches Musikereignis.
Bevor wir wieder die Heimreise antraten haben die Tutoren noch einige Bewegungsspiele auf dem Vorplatz organisiert, so dass sich die Kinder noch etwas austoben konnten: Ein wunderbarer Abschluss. Danke für euer großes Engagement, liebe Tutoren, ihr seid Gold wert!
Da alles so gut geklappt hat und wenn die Eltern es wünschen, könnten wir mit den 6er Klassen im Juli 2010 wieder eine Musikaktion starten. Dann wird „Der Feuervogel“ von Igor Strawinsky auf dem Programm stehen. Wäre das ein Angebot?
Bis dahin
Eure Musiklehrerin Fr. Gladisch-Mömken
Seiten: 1 2